Trotz teilweise brütender Hitze in der Misburger Sporthalle gingen am Wochenende immerhin 97 Teilnehmer bei der Regionsrangliste an die Tische. Enttäuschend war jedoch die Beteiligung bei den Damen, wo die Konkurrenz durch zwei Spielerinnen des TSV Langreder ergänzte wurde. Beide hatten auf eine Klasse II gehofft und waren so gegen Sarah Falczyk (MTV Engelbostel) und Ashley-Joesephine Pusch (TTV Seelze) chancenlos. Mit ihrem umkämpften Vier-Satz-Sieg löste Falczyk die Fahrkarte zur Bezirksrangliste am 19. August.

Bei den Herren triumphierte nach vielen Jahren mal wieder Seelzes Nils Lohmann. Nach makelloser Vorrunde verlor er zwar gegen „Blockmonster“ Mesut Singin mit 8:11 im fünften, hatte dank der besseren Sätze aber trotzdem die Nase vor Felix Misera (Hannover 96) vorn. Vierter wurde Claudius Krapiec (Badenstedter SC), der in der Endrunde allerdings kein Spiel gewann. Um ein Haar hätte er die Finalrunde sogar verpasst, konnte im Gruppenspiel aber zwei Matchbälle gegen Thomas Jendrich (RSV Hannover) abwehren.

Souveräne Aufsteiger in die Königsklasse sind Lennart Schumann (FC Bennigsen) und Cem Özdem (Arminia Hannover), die jeweils mit 5:0-Siegen durch ihre Gruppen der Klasse II marschierten.

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Die Qualifikation zur Regionsrangliste der Jugend in Bemerode war am Wochenende ein voller Erfolg. Nach 150 (2016) und 141 Startern im Vorjahr waren diesmal 182 Spieler dabei. „Erfreulich, dass wir die Teilnehmerzahl gegenüber den (allerdings sehr schlechten) Vorjahren wieder deutlich steigern konnten“, findet Jungen-Regionssportwart Andreas Brümmer. Besonders erwähnenswert: Mehrere Vereine waren erstmals oder nach langer Zeit mal wieder mit Teilnehmern vertreten.

Das schlägt sich auch in den Ergebnislisten nieder: Die Sieger in den acht ausgespielten Klassen verteilen sich auf acht Vereine. Ganz oben auf dem Treppchen standen Gao Yumo (SV Arminia, Jungen), Anton Keding (MTV Engelbostel, Schüler A), Ziyu Wang (MTV Groß Buchholz, Schüler B), Philipp Schrader (Schüler C, TuS Wettbergen), Josefine Höche (Mädchen, TTV Seelze), Fee Banse (FC Bennigsen, Schülerinnen A), Lena Gottschlich (SC Hemmingen-Westerfeld, Schülerinnen B) und Lisa Meyer (TTC Arpke, Schülerinnen C).

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Sportwart Kai Beermann hatte bei der letzten Siegerehrung des Tages nur lobende Worte für den Ausrichter TK Berenbostel: „Ihr seid wieder ein perfekter Gastgeber gewesen und wir kommen gerne im kommenden Jahr wieder.“ Organisation, Kantine, und Spielbedingungen – es blieben kaum Wünsche offen.

Auch sportlich ging es zur Sache: Der Höhepunkt war das Duell in der 1. Bezirksklasse zwischen Titelverteidiger TSG Ahlten II und Germania Grasdorf. Fast drei Stunden voller Dramatik und hochklassiger Ballwechsel rissen die Fans von den Sitzen. Am Ende waren es buchstäblich Millimeter, die en 6:4-Sieg für Germania entschieden. Marvin Künzel verwandelte im letzten Einzel mit einem Netzroller den Matchball zum 11:8 im fünften Satz gegen Achim Beck. „Wir hatten heute den Papst in der Tasche“, gab Sportwart Michael Behrens zu.

Etwas schade: Für die Zuschauer war am Ende nicht klar, wer beim möglichen 5:5 – im Falle eines Sieges von Beck - die Nase vorn gehabt hätte. Was beide Seiten zu dieserm Zeitpunkt nicht wussten: Bereits der fünfte Punktgewinn des Grasdorfers im fünften Satz hätte den Germanen wegen der besseren Bälle gereicht. Trotzdem waren sich Behrens und TSG-Sprecher Jan Wessels waren hinterher einig: „Im Finale muss es bei 5:5 in jedem Fall ein Schlussdoppel geben.“

Entspannt ging der Nachwuchs am Morgen mit dieser Thematik um. Gleich zweimal triumphierte der TSV Barsinghausen. „Der Lohn für die gute Arbeit, die dort derzeit geleistet wird“, lobte Jugendwart Andreas Brümmer. Bemerkenswert: Noch am Tag zuvor waren die TSV-Jungen bei der Landesmannschafsmeisterschaft der A-Schüler in Wissingen am Start, wo man Platz drei holte.

Eine „Vereinsmeisterschaft“ des SV Arminia sahen die Zuschauer in der Offenen Klasse der Jungen. Apropos Zuschauer: Der Besuch war nicht so gut, wie in den Vorjahren. Aber vielleicht war es auch einfach zu warm…

 

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Jonathan Bleyl und Maximilian Deschka Gewinner des 1.Speed-Turniers

Am 12.05.2018 richtete der SV Arminia Hannover das erste Speed-Turnier für Schüler und Jugendliche aus. Diese neue Turnierform – analog zu den bekannten RACE-Turnieren für Erwachsene – soll dazu beitragen, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen, vor allem auch solchen mit geringerer Spielstärke, eine attraktive Wettkampfform anzubieten.

Gespielt wurden 2 Konkurrenzen – Schüler B bis 1000 QTTR-Wert und Jugend bis 1100 QTTR-Wert. Bei den B-Schülern war die Teilnehmerzahl mit nur 4 Startern noch nicht zufriedenstellend – was wohl vor allem an dem langen Wochenende mit dem Himmelfahrtstag lag. Bei der Jugendkonkurrenz konnten dann der Ausrichter und TTVRH-Jugendwart Andreas Brümmer immerhin schon 11 Starter (bei max. 13 zur Verfügung stehenden Startplätzen) begrüßen.

Aber auch die B-Schüler kamen auf ausreichend viele Spiele, denn die Turnierleitung reagierte flexibel und es wurde eine doppelte Runde nach dem Modus jeder gegen jeden gespielt. Damit hatten die Schüler dann nach etwas mehr als 2 Stunden jeweils 6 Einzel gespielt und wertvolle Wettkampferfahrung gesammelt.

Am 27.05.2018 werden die Regionspokalendspiele in Berenbostel ausgetragen. Näheres ist der offiziellen Einladung zu entnehmen:

Einladung

Der TTVRH lädt am 09. und 10. Juni 2018 zur diesjährigen Regionssommerrangliste ein.

Ausschreibung / Einladung

Kurze Turnierdauer – Ausrichtung nach Schweizer-System wie bei RACE-Turnieren – geeignet für nicht so spielstarke Schüler/Jugendliche – Mithilfe der Vereine erforderlich

Liebe Vereinsvertreter, liebe Jugendverantwortliche,

"Tischtennisturniere dauern viel zu lange!" "Meine/unsere Schüler und Jugendlichen haben dort wegen ihrer geringen Spielstärke ja sowieso keine Chance!"

Solche und ähnliche Aussagen hören wir Jugendwarte und Jugendausschuss-Mitglieder des TTVRH immer wieder, wenn wir Vereinsvertreter oder Jugendverantwortliche danach fragen, warum ihre Kinder nicht bei Turnieren, Meisterschaften oder Ranglisten teilnehmen. Der Jugendausschuss des TTVRH hat sich Gedanken gemacht, wie wir das ändern können. Heute möchten wir Euch unseren Vorschlag dazu präsentieren. Dabei sind wir aber auch auf Eure Mithilfe angewiesen!!

Das planen wir mit eurer Hilfe:

Nachdem vor ca. 1 Jahr das wöchentlich angebotene Regionskadertraining in Langenhagen eingestellt werden musste, hatte der Jugendausschuss ein neues Konzept für das Kadertraining erarbeitet.

Dieses Konzept, dass inzwischen erfolgreich angelaufen ist, sieht vor, dass in unregelmäßigen Abständen jeweils an einem Samstag oder Sonntag einzelne mehrstündige Regionskaderlehrgänge angeboten werden. Es gibt dabei unterschiedliche Lehrgänge für Jugendliche und A-Schüler/innen einerseits sowie für B- und C-Schüler/innen andererseits.

Die Lehrgänge sind zunächst noch grundsätzlich offen für alle interessierten Kinder und Jugendlichen, wobei jedoch eine Mindestspielstärke vorhanden sein sollte (ca. 1.100 TTR-Wert für Jugendliche und A-Schüler/innen bzw. ca. 900 TTR-Wert für B-/C-Schüler/innen). Einzelne Ausnahmen sind nach Absprache - und sofern Plätze vorhanden sind - aber möglich.

Nachbetrachtung zu den Endspielen der Regionspokalmeisterschaften für untere Mannschaften ( DTTB-Pokal)!

Am vergangenen Samstag (24.02.2018) war es wieder einmal soweit. In den Hallen vom FC Schwalbe Döhren, der als Durchführer wieder für eine perfekte Organisation gesorgt hatte, fanden die diesjährigen Endspiele im DTTB-Pokal statt. Insgesamt hatten sich 38 Mannschaften für diesen Wettbewerb in den verschiedenen Leistungsklassen gemeldet. Eine erfreuliche Zahl gegenüber den Vorjahren, aber eigentlich immer noch zu wenig. Wenn man die Anzahl der Mannschaften sieht, die an den Punktspielen teilnehmen, ist hier bei diesem Wettbewerb für Dreiermannschaften noch Luft nach oben. Wo die Gründe liegen, bleibt ungeklärt. Ob es daran liegt, dass viele Mannschaften gar nichts von diesem Wettbewerb wissen? Oder sind wir Tischtennisspieler und -innen nicht so belastbar? Punktspiele, Regionspokal und DTTB-Pokal? Zuviel? Alles Fragen, die nach einer Antwort suchen.